SCHRÖDERSTIFT

Blick vom Balkon einer Wohnung auf viergeschossiges Wohnhaus mit sandfarbenem Klinker und Balkons

Das Schröderstift in Hamburg-Langenhorn bietet älteren Menschen ein sicheres und selbstbestimmtes Leben – kein betreutes Wohnen, sondern Eigenständigkeit in öffentlich geförderten, barrierefreien Wohnungen. Die Stiftung ist nach wie vor gemeinnützig. Der Vorstand, dem weiterhin Mitglieder der Familie Schröder angehören, arbeitet ehrenamtlich.

Mit Hortensien bepflanzter Innenhof, umgeben von mehrgeschossigen Wohnhäusern mit hellem Klinker

Obere 2 Geschosse mit Blick auf bepflanzte Balkons

2021 hat sich die Schröderstiftung mit dem Neubau von 209 sozial geförderten und barrierefreien Wohnungen neu aufgestellt.
Die modernen Wohnungen liegen direkt an der U-Bahn-Station Kiwittsmoor, umgeben von Grün und 15 Minuten entfernt von zwei Asklepios Kliniken. Das Herzstück der Wohnanlage ist das denkmalgeschützte Kapellengebäude: Treffpunkt für kulturelle und gemeinschaftliche Aktivitäten – für ein Leben in Würde, Geborgenheit und Gemeinschaft. Neben regelmäßigen Gottesdiensten finden dort auch Konzerte statt, an denen nicht nur die Stiftsbewohner gern teilnehmen.

Querflötenspielerin in rotem Kleid mit Klavierbegleitung in stimmungsvoller Kirchenatmosphäre, umgeben von Kerzen

Mitte der 1960er Jahre tauschte die Hansestadt Hamburg das zentral gelegene Stiftsgelände an der Schröderstiftstraße gegen ein Grundstück am Kiwittsmoor in Hamburg-Langenhorn, um Platz für die Erweiterung der Universität zu schaffen.

Wohnanlage aus der LuftFoto Kiwittsmoor in Hamburg-Langenhorn von 1985

1971 bezogen die ersten Bewohner das neu entstandene Ensemble aus einem achtgeschossigen Hochhaus und fünf kleineren Häusern – 253 altengerechte Wohnungen mit Balkon. Mittelpunkt der Anlage wurde die denkmalgeschützte Faltdach-Kapelle. In ihrer Gruft ruht in weißen Marmorsarkophagen das Stifterpaar, umgeben von den berührenden Skulpturen „Glaube, Liebe, Hoffnung“ und einem Engel des Bildhauers Eduard Müller.

Druck des historischen Gebäudes des SchröderstiftsEin historisches Foto des ursprünglichen Stifts

1853 stifteten Johann Heinrich Schröder und seine Frau Henriette aus Nächstenliebe ein Zuhause für bedürftige Hamburgerinnen und Hamburger. An der heutigen Schröderstiftstraße entstand eine Wohnanlage für ältere Menschen – zunächst mit 42, später mit 172 Wohnungen. Ein Ort der Fürsorge, der noch immer Bestand hat.

Park mit historischer Gebäudefassade mit Kuppel im HintergrundFoto des ursprünglichen Stifts an der Schröderstift Straße in Hamburg

 

 

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